Im April 2025 haben wir einen wunderschönen Familienausflug in die Imbros Schlucht unternommen. Dieses Mal waren wir nur zu dritt unterwegs: meine Frau Sabrina, unser Sohn Leon und ich. Von unserem kleinen Ferienhaus Suite Leon in Panormo aus sind wir früh am Morgen Richtung Westen gestartet.
Schon die Anfahrt war ein Teil des Erlebnisses. Von Panormo aus fuhren wir zunächst entlang der großen Hauptstraße Richtung Westen. Nach einiger Zeit bogen wir links Richtung Süden ab, hinein in die kretische Berglandschaft. Die Straße wurde ruhiger & Landschaft ursprünglicher, nicht verbaut – und irgendwann legten wir in einer kleinen, hübschen Cafeteria noch eine kurze Pause ein (Fredo Cappuccino;)). Genau solche Momente mögen wir auf Kreta besonders: Man ist unterwegs, hat kein großes Programm, aber plötzlich sitzt man irgendwo zwischen Bergen, Kaffee und Sonne und merkt wieder, warum diese Insel so besonders ist und wir uns auf dieses Abenteuer vor 4 Jahren eingelassen haben!
Start: Suite Leon in Panormo
Fahrtzeit: ca. 1,5 Stunden
Ziel: Dorf Imbros
Länge: ca. 8 km
Schwierigkeit: leicht bis mittel
Geeignet für Kinder: ja, mit festen Schuhen
Eintritt: 4 Euro / Person (Kinder bis 12 frei)
Highlight: Iron Gate
Beste Zeit: Frühling oder früher Vormittag im Sommer
Die Fahrt von Suite Leon in Panormo bis zur Imbros-Schlucht dauerte ungefähr eineinhalb Stunden. Damit ist die Schlucht gut als Tagesausflug machbar ohne dass man extrem früh aufbrechen oder eine Übernachtung einplanen muss.
Unser Ziel war das kleine Bergdorf Imbros! Dort sahen wir direkt bei Ankunft das Eingangsschild zur Schlucht, parkten unser Auto und kauften die Tickets. Der Eintritt kostete bei unserem Besuch 4 Euro pro Person. Danach ging es ohne große Vorbereitung direkt los in die Schlucht.
Der erste Teil der Wanderung führte uns über schmale, steinige Wege durch eine wunderschöne Naturlandschaft. Das Wetter war herrlich, für April aber schon erstaunlich warm. Trotzdem war es sehr angenehm, weil die Schlucht immer wieder Schatten bietet und die Strecke nicht so extrem fordernd ist wie zum Beispiel die Samaria-Schlucht.
Der erste Teil der Wanderung führte uns über schmale, steinige Wege durch eine wunderschöne Naturlandschaft. Das Wetter war super & für April aber schon erstaunlich warm. Trotzdem war es sehr angenehm, weil die Schlucht immer wieder Schatten bietet und die Strecke nicht so extrem fordernd ist wie zum Beispiel die Samaria-Schlucht die wir 2x gegangen sind.
Die Imbros-Schlucht ist ungefähr acht Kilometer lang und gilt als eine der leichteren Schluchtwanderungen auf Kreta. Für meinen Sohn Leon sie genau richtig: Lang genug um wirklich das Gefühl einer richtigen Wanderung zu haben, aber nicht so anstrengend, dass sie für Ihn zur Belastung wird. Leon hatte jedenfalls viel Spaß, und wir machten unterwegs immer wieder kleine Pausen.
Die Schlucht verändert sich ständig: mal ist sie weiter und offener, dann wieder enger, steiniger und dramatischer. Genau das macht diese Wanderung so abwechslungsreich.
Ein besonderes Highlight war für uns das sogenannte „Iron Gate“, also das „Eiserne Tor“.
An dieser Stelle rücken die Felswände der Schlucht ganz nah zusammen und steigen links und rechts steil nach oben.
Für Leon war das der spannendste Moment der Wanderung. Er konnte sich dort so zwischen die Schluchtwände stellen und strecken – dass er mit den Füßen und Händen beide Seiten berühren konnte. Solche kleinen Sachen bleiben und oft viel stärker in Erinnerung als die großen Sehenswürdigkeiten….
Für uns war es einer dieser sehr schönen Familienmomente: Natur, gutes Wetter, keine Hektik und ein Sohn der sichtbar Spaß an der Wanderung hatte:)
Die Imbros-Schlucht wird als kleine Schwester der Samaria Schlucht bezeichnet. Das passt ganz gut. Sie ist kürzer, einfacher zu organisieren und weniger anstrengend. Wer also auf Kreta eine schöne Schluchtwanderung machen möchte aber nicht gleich einen sehr langen und körperlich fordernden Tag in der Samaria Schlucht einplanen will findet hier eine sehr gute Alternative.
Gerade für Familien ist die Imbros-Schlucht aus unserer Sicht sehr empfehlenswert. Man braucht trotzdem (!) feste Schuhe, ausreichend Wasser und etwas Trittsicherheit -dann ist die Wanderung ist gut machbar. Im April war es bei uns bereits recht warm, deshalb würden wir auch hier empfehlen möglichst am Vormittag zu starten, nicht in der prallen Mittagssonne!
Wir waren bis zum Nachmittag unterwegs. Danach kamen wir wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt, der gleichzeitig auch der Eingang der Schlucht war. Dort kehrten wir in einer netten Taverne ein (Direkt am Eingang der Schlucht) und aßen etwas. Nach der Wanderung, der frischen Luft und den vielen Eindrücken schmeckt so ein Essen auf Kreta natürlich immer besonders gut!
Nervig war an diesem Ausflug eigentlich nichts. Die Anfahrt war voller schöner Aussichten, die Wanderung angenehm, das Wetter herrlich und wir gut drauf:).